Stoa nach Seneca

Hinweis: Dieser Artikel ist nur ein sehr kurzer Überblick über das Thema. Einige Aspekte wurden ausgelassen.

Seneca war ein Vertreter der jüngeren Stoa in der Zeit von 50-150 nach Christus. Senecas Ethik beruht zum großen Teil auf den Grundgedanken der Stoa. Es ist eine philosophische Richtung mit dem obersten Gebot gemäß der Natur zu leben.

Zielvorstellung

Die Zielvorstellung, das sog. höchste Gut (summum bonum) war ein glückliches Leben (vita beata oder beate vivere).

Erlangung des summum bonum

Das Mittel zur Erlangung des höchsten Gutes ist die Philosophie (studium sapientiae, philosophia secundum naturam vivere). Sie verhindert Affekte wie Furcht (metus), Schmerz (dolor) oder Erregung (libido) und führt gleichzeitig zur Freiheit (libertas) und Unerschütterlichkeit (securitas). Sie schützt einen vor dem Zufall, macht einen unabhängig von Gütern und überwindet falsche Vorstellungen. Die Möglichkeit das glückliche Leben (summum bonum) zu erreichen ist prinzipiell möglich, aber selten (ca. alle 500 Jahre). Demnach ist es das Ziel das summum bonum anzustreben.

Natur, Physik und Welt

Die Physik und Naturlehre der Stoa betrachtet die Welt als Ganzes mit Einschluss von Himmel, Erde und den innewohnenden Wesen. Die Welt ist geordnet, schön und für den Menschen geschaffen.

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